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“Körperschule” ist der traditionelle Begriff für Aufwärmgymnastik. Sinn derselben ist es zum einen, den Körper aufzuwärmen, d. h. auf die folgenden sportlichen Anstrengungen und
Bewegungen vorzubereiten. Dadurch wird Zerrungen und ähnlichen Verletzungen vorgebeugt. Zum anderen soll durch zielgerichtete Gymnastik auch das eigene physische Leistungsniveau angehoben werden.
Neben der reinen Aufwärm- und Lockerungsgymnastik stehen auch Kraft-
und Dehnungsübungen auf dem Programm. Damit soll der Körper zur ursprünglich von der Natur gegebenen Beweglichkeit zurückgeführt werden.
Obwohl für das Gelingen einer (Selbstverteidigungs-) Technik technische Perfektion und Schnelligkeit maßgebend sind, darf nicht verschwiegen
werden, daß Körperkraft hilfreich ist. Sie ist aber keinesfalls Vorraussetzung, sondern hat vielmehr die Aufgabe, den eigenen Körper zu beschleunigen, um eine ausreichende Schnelligkeit bei der
Ausführung der Techniken sicherzustellen.
Bei der Körperschule werden keine olympiareifen Leistungen erwartet. Allerdings ist es die Aufgabe des Lehrers, seine Schüler so
zu motivieren, daß diese ihre eigenen physischen Leistungsfähigkeiten erkennen und sie stets etwas mehr hinausschieben. Wichtig ist
dabei ist, nicht nur zu wiederholen, sondern sich auch zu steigern. Maßstab dabei ist jedoch immer der Einzelne, nicht unbedingt der Trainer!
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