|
Die Bewegungsschule lehrt ökonomische Bewegungen gezielt für die Selbstverteidigung mit der Absicht, sich zum Zwecke der Verteidigung oder des Angriffes möglichst zeit- und
kräftesparend von einer ungünstigen in eine vorteilhafte Position zu gelangen. Sie dient ferner der Dynamisierung von Anschlußtechniken. Die Bewegungslehre ist die Basis der Selbstverteidigung.
Erst sie ermöglicht es, die unterschiedlichen Grundtechniken zu einer harmonischen und einheitlichen Selbstverteidigungshandlung zu verbinden.
Die Bewegungen dieser Disziplin können auf zwei Arten vermittelt werden:
Die erste Möglichkeit ist sozusagen losgelöst von anderen Aktivitäten (“Umhergehen in der Halle”), wie es grundsätzlich z. B. im Ju-Jitsu vorgesehen ist, oder, als zweite
Möglichkeit, im Zusammenhang mit Grundtechniken als in sich geschlossene Verteidigungshandlungen wie sie beispielsweise im Allkampf - System gelehrt werden.
Mit dem Beherrschen einiger Techniken der Bewegungslehre ist es durchaus schon möglich, sich zu “verteidigen”. Durch zweckmäßiges Ausweichen kann erreicht
werden, daß Angriffe ins Leere laufen. Um dem Gegner jedoch habhaft zu werden oder ihn zumindestens so unter Kontrolle
bringen zu können, daß er von weiteren Angriffen absieht, sind weitere Maßnahmen von Nöten.
|